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	<title>News</title>
	<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/nachwuchs-jugend/</link>
	<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 17:48:52 +0000</pubDate>
	<ttl>43200</ttl>
	<description>Alle Artikel zum Thema Nachwuchs und Jugend.</description>
	<item>
		<title>Drückend überlegen, trotzdem verloren: Österreichs U21-Nationalteam unterliegt den Niederlanden mit 0:1!</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/nachwuchs-jugend/druckend-uberlegen-trotzdem-verloren-oesterreichs-u21-nationalteam-unterliegt-den-niederlanden-mit-01-r526</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Es sind die Tage, die man am besten sofort wieder vergisst und am liebsten nie erlebt hätte. Einen solchen Tag erwischte heute leider das österreichische U21-Team. 20:3 Torchancen, 12:2 Torschüsse, 10:5 Eckbälle, gefühlte 90% Ballbesitz – am Ende steht für Österreichs U-21 trotz allem eine extrem bittere 0:1-Niederlage, die dem Team von Andi Herzog noch sehr lange sehr weh tun wird.</em><br />
<br />
2.900 Zuschauer verirrten sich ins neue Tivoli in Innsbruck, um Österreichs Auftritt gegen die Nummer drei Europas zu begutachten. Die Niederlande hatten sich bereits mit einem 4:0 gegen Luxemburg und einem 1:0 in Bulgarien warmgeschossen, Österreich hatte sich ebenfalls souverän gegen Luxemburg mit 4:0 durchgesetzt. Beide Teams begannen etwas vorsichtig und tasteten sich gegenseitig etwas ab. Nach sieben Minuten erlitt Österreich den ersten Tiefschlag. Im Zentrum wird nicht attackiert, der Ball kommt zu Nacer Barazite, der durch ein Traumtor auf 0:1 stellt. Möglich gemacht wurde dieses Tor durch das zögerliche Agieren von Windbichler und Hart. Herzogs Team wirkte geschockt, die ersten zehn Minuten nach dem Gegentor folgte Leerlauf im Spiel nach vorne. Ab Minute 20 übernahm Österreich aber das Kommando und spielte Chance um Chance heraus. Florian Hart, der defensiv mit Cabral von Feyenoord Rotterdam einige Probleme hatte, schaltete sich immer wieder sehenswert in die Offensive ein und vergab Österreichs erste große Chance (22.). Das Pressing der rot-weiß-roten Equipe wurde immer aggressiver, die Tormöglichkeiten häuften sich. Die beste Chance im ersten Durchgang vergab Baumgartlinger-Kopie Stefan Schwab per Kopf nach einer Flanke von Christopher Drazan.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Zum Verzweifeln</strong><br />
<br />
Nach der Pause machte Österreich genau da weiter, wo man in Halbzeit 1 aufgehört hatte. Das Spiel lief wie auf einer schiefen Ebene in Richtung Niederlande-Tor. Der Ausgleich schien zu diesem Zeitpunkt nur noch eine Frage der Zeit. In der 51. Minute nahm Herzog den bereits verwarnten Florian Hart, den ORF-Kommentator Philipp König bis zu dessen gelber Karte konstant Stefan taufte, aus dem Spiel und brachte Michael Schimpelsberger. Kurze Zeit später hätte es wieder einmal 1:1 stehen müssen, Alar bekam freistehend am Elfmeterpunkt den Ball serviert, der Neo-Rapidler schoss aber nur den Tormann an. Ihren Höhepunkt erreichte die österreichische Verzweiflung in der 63. Minute. Nachdem Weimann einen weiten Ball schön mitgenommen hatte und vom gegnerischen Schlussmann unfair gelegt worden war, zeigte der norwegische Unparteiische auf den Elfmeterpunkt und zückte Rot. Stuttgart-Legionär Holzhauser, vor dem Niederlande-Coach Cor Pot gewarnt hatte, trat an und vergab den Strafstoß. Was folgte, waren mehr oder weniger klare Torchancen für Österreich, die allesamt vergeben wurden. Drazan hatte mit einem Schuss vom Sechzehner Pech und traf nur die Stange (75.). Herzog versuchte mit zwei weiteren Wechseln (Tadic für Windbichler, Elsneg für Schwab) das Ruder herum zu reißen - aber leider erfolglos.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Konzentration auf Schottland</strong><br />
<br />
Nach so einem Spiel ist jede Mannschaft am Boden zerstört. Die Niederlande können nach Auswärtssiegen in Bulgarien und Österreich schon mit einer EM-Teilnahme 2013 in Israel rechnen, während Österreichs Chancen durch die unnötige Niederlage einen schweren Dämpfer erlitten. „So ein Spiel hab´ ich noch nie erlebt“, seufzte Pechvogel Raphael Holzhauser nach dem Spiel, „aber wir müssen uns jetzt auf das Spiel in Schottland am Montag konzentrieren“. Zum verschossenen Elfmeter sagte der Stuttgarter: „Ich war mir sicher, dass ich ihn reinhaue, und habe mich nur auf mich konzentriert. Ich war auf die rechte Ecke fixiert, leider hat der Tormann die Ecke erraten und ihn gehalten“. Andi Herzog war nach dem Spiel zwar enttäuscht, aber stolz auf sein Team: „Ich muss den Burschen ein Kompliment aussprechen. Sie haben die Nummer drei Europas ab der 20. Minute beherrscht, und der Coach der Niederlande hat mir gerade gesagt, dass er selbst nicht weiß, was da heute passiert ist. Die Chancen muss man natürlich nützen, die Performance war trotzdem sehr gut. Mein Team hätte sich mit der heutigen Leistung ein ausverkauftes Tivoli verdient.“<br />
<br />
Archimedes, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 07:18:33 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Kindertraining Teil 4 – Grundausbildung im frühen Schulkindalter (6-8 Jahre)</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/nachwuchs-jugend/kindertraining-teil-4-grundausbildung-im-fruhen-schulkindalter-6-8-jahre-r522</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Während wir im letzten Teil unserer Serie über <a href='http://www.abseits.at/index.php/page/index.html/_/taktik-theorie/kindertraining-teil-3-geistige-und-koerperliche-entwicklung-r460' class='bbc_url' title='Externer Link' rel='nofollow external'>Kinderfußball auf die Phase des Vorschulalters eingingen</a>, sehen wir uns diesmal die Grundausbildung im im frühen Schulkindalter an. Erwachsene sollten bedenken, dass das Fußballspiel der Kinder in dieser Phase ganz anders abläuft, als sie es oft sehen wollen. </em><br />
<br />
Überschäumende Bewegungsfreude, Unbekümmertheit und kritiklose Kenntnis- und Fertigkeitsaneignung bestimmen diese Altersgruppe. Der Trainer genießt uneingeschränkte Autorität. Dieser Verantwortung muss er sich bewusst sein. Auf Grund der günstigen Kraft-Hebel-Verhältnisse, sowie der zunehmenden Konzentrationsfähigkeit liegen in dieser Altersgruppe bereits hervorragende Grundlagen zum Erlernen neuer Bewegungsmuster vor. Basistechniken werden spielend erlernt. Die koordinative Schulung über vielseitige Bewegungserfahrungen steht im Mittelpunkt. Durch das Vermitteln von Erfolgserlebnissen sollen die Kinder für ein lebenslanges Sporttreiben vorbereitet werden. Oberstes Ziel ist es, die Kinder an das Fußballspielen spielerisch heranzuführen, Freude an vielseitiger fußballspezifischer und allgemeiner sportlicher Betätigung zu entwickeln, und damit auch eine Alternative für eine sinnvolle Freizeitgestaltung anzubieten. Deshalb soll die Einflussnahme durch den Trainer auf ein Minimum reduziert werden, um den Kindern möglichst viele Freiräume beim Finden von Situationslösungen zu bieten. Die Hauptformen des Übens und Trainierens der Sechs- bis Achtjährigen werden über das Spiel umgesetzt. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Fußballspezifische Ausbildung</strong><br />
<br />
<strong class='bbc'>Das Fußballspiel der Kinder in dieser Altersstufe ist ganz anders als es Erwachsene oft sehen wollen.</strong> Die Kinder sind sehr schnell und leicht abzulenken. Sie sind auf sich selbst zentriert und daher meistens nicht fähig, gemeinsam mit anderen zu handeln. Das periphere Sehen und die Orientierungsfähigkeit sind noch nicht ausgeprägt, sodass manchmal weder die Outlinie gesehen noch die Spielrichtung erkannt wird. In dieser ersten Phase der Grundausbildung gehört das Interesse ausschließlich dem Ball und dem Kampf um diesen. Allgemein wird diese Art des Spiels als „Rudelfußball“ bezeichnet. In der zweiten Phase versuchen die Kinder den Ball schon anzunehmen, zu dribbeln, ihn vorzuspielen und nachzulaufen, und aufs Tor zu schießen. Das Fußballspiel beginnt somit geordnete Bahnen anzunehmen. <br />
Im Wesentlichen umfassen die fußballspezifischen Aufgaben in der Grundausbildung:<br />
<br />
•         Die Auseinandersetzung des Kindes mit dem Ball<br />
•         Das Lösen von 1:1 Situationen<br />
•         Das Zusammenspiel<br />
•         Das Erzielen und Verhindern von Toren<br />
 <br />
<strong class='bbc'>Technisch koordinative Aufgaben</strong><br />
<br />
Bei der technischen Ausführung ist nicht auf einen genauen Bewegungsablauf zu achten. Die Kinder sollen eine Grobform der technischen Grundfertigkeiten kennen lernen, die es ihnen ermöglicht, in der nächsten Entwicklungsstufe die Grundtechniken in Feinform zu erlernen. Mit dem Vertrautmachen und Gewöhnen an den rollenden, springenden und fliegenden Ball wird eine notwendige Voraussetzung zur Entwicklung des Ballgefühls und der Ballbehandlung geschaffen. Erst das Beherrschen des Balles gewährleistet überhaupt eine weitere Entwicklung des Fußballspiels. <br />
<br />
<strong class='bbc'>Übungsformen</strong><br />
<br />
<span class='bbc_underline'>1. Übungsformen für die Ballgewöhnung und das Ballgefühl</span><br />
<br />
Jonglieren mit verschiedenen Bällen, Ball führen mit <br />
Rhythmuswechsel (nur links, nur rechts, links, rechts, links, rechts, im Kreis, im Achter,…), Ball hochwerfen und annehmen, mit 2 Bällen arbeiten,…<br />
<br />
<span class='bbc_underline'>2. Spiele mit technischem Schwerpunkt</span><br />
<br />
Ballführen, Dribbling, Zuspiel, Ballannahme, Ballmitnahme, Torschuss, Kopfstoß,…<br />
 <br />
<strong class='bbc'>Technisch taktische Aufgaben</strong><br />
<br />
Im Mittelpunkt steht die spielerische Betätigung zum Kennenlernen der Grundidee des Fußballspiels, nämlich Tore zu erzielen bzw. Tore zu verhindern. Auf diesem Weg wird gleichzeitig auch die fußballspezifische Orientierungsfähigkeit (Übersicht) geschult. Diese Idee erfassen die Kinder am besten, indem man sie in zahlenmäßig kleinen Mannschaften mit einer geringen Anzahl von Spielern auf einem kleinen Feld Fußball spielen lässt. Die Lösung dieser überschaubaren Spielsituationen sollte ihnen selbst überlassen werden. Dadurch können sie selbst Erfahrung sammeln, um eigene Ideen umzusetzen und Verantwortung und Initiative zu übernehmen.<br />
Grundsätzlich sind sie im Stande, zwei Phasen des Spiels zu erkennen:<br />
• Wir im Ballbesitz<br />
• Gegner im Ballbesitz<br />
<br />
Daher sind die Ziele klar abgesteckt: <br />
<br />
<em class='bbc'>• Wir im Ballbesitz:</em><br />
<br />
o   in Richtung gegnerisches Tor spielen<br />
o   im Ballbesitz bleiben durch Einzelaktionen oder mit Partnerhilfe<br />
o   Tore schießen<br />
<em class='bbc'><br />
• Gegner im Ballbesitz:</em><br />
<br />
o   den Gegner stören<br />
o   in Ballbesitz kommen<br />
o   das Tor verteidigen<br />
o   Torschüsse verhindern<br />
 <br />
<strong class='bbc'>Spielformen</strong><br />
<br />
Als erste Aufgabe gilt es, die Kinder vom Rudelfußball weg und hin zum geordneten Fußball zu entwickeln. Als Mittel dazu werden Spielformen vom 1:1 bis zum 4:4 auf entsprechend kleinen Spielfeldern verwendet. Die dadurch entstehenden und überschaubaren Spielsituationen helfen den Kindern, das für ein Positionsspiel notwendige räumliche Orientieren und periphere Sehen zu entwickeln. Dabei muss unbedingt darauf geachtet werden, die Kinder auf allen Positionen inklusive der des Tormannes abwechselnd einzusetzen, um eine Frühspezialisierung zu vermeiden. Diese Maßnahme führt auch dazu, dass bei der Entwicklung zum Torhüter auf einer entsprechenden Technik als Feldspieler aufgebaut werden kann, was bei den zukünftigen Anforderungen des Tormannes als elfter Feldspieler eine Notwendigkeit darstellt. Die Tore sollten ebenfalls der Körpergröße der Kinder angepasst sein, um den Torhütern eine reelle Chance zu geben, Gegentreffer zu verhindern (Erfolgserlebnisse!!). Stangen- oder Hütchentore ermöglichen eine dementsprechende Variabilität. <br />
<br />
Wolfgang Weibl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 06:12:03 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>U20-Helden: Vom Nationalteamspieler mit 200 Bundesligaeinsätzen bis hin zum Landesligisten (Teil 2)</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/nachwuchs-jugend/u20-helden-vom-nationalteamspieler-mit-200-bundesligaeinsaetzen-bis-hin-zum-landesligisten-teil-2-r505</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Nicht nur die Defensivspieler, auch die Offensivspieler machten bei der U20-WM im Jahr 2007 eine tolle Figur. Einige dieser Offensivspieler sind mittlerweile tatsächlich Nationalteamspieler und zählten nicht nur bei der U20-WM sondern auch im Team unter Didi Constantini zu den Leistungsträgern.</em><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<strong class='bbc'>Michael Stanislaw</strong><br />
<br />
Für das defensive Mittelfeld wurde von Paul Gludovatz Michael Stanislaw in den Kader  einberufen.<br />
Stanislaw war zu diesem Zeitpunkt Spieler des oberösterreichischen Klubs SC Schwanenstadt und kam bei der U20-WM in Kanada bei sechs der sieben Spiele zum Einsatz, fünf davon über die volle Distanz. Stanislaw war bei der WM also einer jener, die man als Leistungsträger bezeichnen konnte und viele Fans sahen im jungen Leobener den „Sechser“ der Zukunft fürs Nationalteam. Doch  auch daraus wurde vorerst nichts. In der zweithöchsten österreichischen Spielklasse bei Schwanenstadt und Wiener Neustadt (Schwanenstadt verkaufte die Lizenz an Magna-Chef Frank Stronach) noch einer der Stammspieler und Leistungsträger, war nach dem Aufstieg der Neustädter leider Schluss mit der Herrlichkeit. In seiner ersten Bundesligasaison kam Stanislaw meist nur zu Kurzeinsätzen, durfte aber immerhin im Cupfinale gegen Sturm, über 90 Minuten sein Können unter Beweis stellen. Auch in der zweiten Bundesligasaison 2010/2011 waren es meist Einwechslungen, dafür aber zahlreiche. Mittlerweile gehört Stanislaw aber dem Stammpersonal von Peter Stöger an und hält dabei auch schon bei beachtlichen 45 (wenn auch meist Kurz-) Einsätzen in Österreichs höchster Spielklasse.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Thomas Hinum</strong><br />
<br />
Ähnlich erging es Stanislaws damaligen Klubkollegen Thomas Hinum. Der gebürtige Linzer wechselte nach der U20-WM - bei der er zu vier Einsätzen kam -  jedoch zum Ligakonkurrenten FC Kärnten und war dort auch auf Anhieb Stammspieler. Nach dem Lizenzwechsel von Pasching zum SK Austria Kärnten wechselte er dank der Kooperation zwischen den beiden Kärntner Vereinen, zur Kärntner Austria. Bereits in seiner ersten Saison bei Austria Kärnten kam er auf 20 Bundesligaeinsätze. Die zweite Saison beim Kärntner Bundesligaklub war noch wesentlich erfolgreicher und so folgte im Sommer 2010 der Wechsel zu Rapid Wien. Unter Peter Pacult wurde Hinum meist im zentralen, defensiven Mittelfeld eingesetzt, war dort aber nur dritte oder gar vierte Wahl nach Heikkinen, Pehlivan und Kulovits.  Ganz bitter war dabei sein Auftritt gegen Wacker Innsbruck, als er in der 66. Minute eingewechselt wurde und sich kurze Zeit später den Unterarm brach. Trotz dieser schweren Verletzung spielte er die Partie durch, fiel danach aber für einige Zeit aus. Vergangenen Sommer folgte dann der Wechsel zur SV Ried und damit zu seinem ehemaligen U20-Trainer Paul Gludovatz. Hinum hält derzeit bei 70 Bundesligaspielen und hatte sowohl für Rapid als auch Ried schon den einen oder anderen Europacupeinsatz.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Zlatko Junuzovic</strong><br />
<br />
Eine der wohl erfolgreichsten Karrieren hat dieser Herr zu verbuchen: Zlatko Junuzovic. Dem gebürtigen Bosnier wurde bereits beim GAK unter Walter Schachner eine große Zukunft vorausgesagt. Junuzovic hatte sein Bundesligadebüt bereits 2005 im Dress des GAK und auch sein Debüt im Nationalteam, unter Josef Hickersberger, sollte bereits kurze Zeit später am 1. März 2006 gegen Kanada folgen.<br />
<br />
Demnach war Junuzovic auch bei der 2007 folgenden U20-WM einer der absoluten Leistungs- und Hoffnungsträger und kam dort auch in allen sieben Spielen zum Einsatz. Auch beim SK Austria Kärnten war der dribbelstarke Mittelfeldspieler sowohl unter Walter Schachner als auch unter Frenkie Schinkels einer der absoluten Lichtblicke. Nach den beiden Jahren bei Kärnten folgte im Sommer 2009 der Wechsel zur Wiener Austria. Auch unter Karl Daxbacher war er sofort Stammspieler und kam in weitere Folge unter Teamchef Didi Constantini auch wieder zu Nationalteameinsätzen. Mittlerweile hält er bei 14 Spielen im Nationalteam und seit letztem Samstag bei für sein Alter unglaublichen 200 Bundesligaeinsätzen.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Veli Kavlak</strong><br />
<br />
Ähnlich erfolgreich ist die Karriere des ehemaligen Rapid-Talents Veli Kavlak. Wie Junuzovic kam auch der gebürtige Wiener bereits vor der U20-WM zu seinen ersten Bundesligaeinsätzen und unter Teamchef Hickersberger  im März 2007 zu seinem ersten Nationalteameinsatz gegen Ghana. Auch er spielte im System von Paul Gludovatz eine tragende Rolle und kam zu sechs Einsätzen bei jener U20-WM. Es folgten 146 Bundesligaeinsätze und unzählige Tore für Rapid und nach acht Jahren Vereinstreue 2011 der Wechsel zu Besiktas Istanbul. Bei Besiktas kam Kavlak in den ersten vier Spielen bereits zu Kurzeinsätzen und ist drauf und dran sich auch beim türkischen Topklub ein Stammleibchen zu erarbeiten.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Ingo Enzenberger</strong><br />
<br />
Von den beiden erfolgreichen Nationalteamstützen zu einem weniger erfolgreichen Mittelfeldspieler: Ingo Enzenberger.  Der junge Gmundner war damals in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse für Schwadorf tätig. In Kanada kam er nur in der Auftaktpartie gegen Kongo zum Einsatz, indem er in der 90. Minute eingewechselt wurde. Nach der Saison in Schwadorf folgte der Wechsel zu den Juniors von Red Bull Salzburg. Nachdem sein Vertrag dort nicht verlängert wurde, versuchte Enzenberger sein Glück im Ausland, beim irischen Klub Galway United. Doch leider war das Gastspiel nicht von Erfolg gekrönt und so kam 2010 der Wechsel zurück nach Österreich zum Regionalliga West Verein USK Anif. Seit 2011 ist Enzenberger vereinslos.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Peter Hackmair</strong><br />
<br />
Ein wenig besser erging es Peter Hackmair. Hackmair kam im Konzept von Paul Gludovatz meist zentral oder im linken Mittelfeld zum Einsatz und durfte dabei alle Spiele absolvieren. Von 2006 bis 2011 war Hackmair bei Ried engagiert und kam dabei auch zu 102 Bundesligaeinsätzen. Es hätten weit mehr sein können, hätte sich der gebürtige Vöcklabrucker nicht zwei Mal innerhalb kürzester Zeit das Kreuzband gerissen. Im Sommer 2011 wollte Hackmair laut diverser Medien ursprünglich ins Ausland wechseln um dort neu durchzustarten, aus dem Wechsel wurde jedoch nichts und so führte ihn seine Reise in die Tiroler Berge zu Wacker Innsbruck. Dort kam er in den letzten drei Partien auch zum Einsatz und ist auf dem besten Weg sich erneut in der Bundesliga zu etablieren.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Tomas Simkovic</strong><br />
<br />
Hackmairs größter Konkurrent auf der linken Außenbahn war Tomas Simkovic. Der Absolvent der Frank-Stronach-Akademie, kam in Kanada bei zwei Spielen zum Einsatz. Für die Kampfmannschaft der Wiener Austria konnte sich das ehemalige Jungveilchen jedoch nicht empfehlen, weshalb nach 88 Zweitligaspielen für die Austria Amateure, 2008 der Wechsel zu Wiener Neustadt folgte. Dort durfte der gebürtige Slowake dann erstmals Bundesligaluft schnuppern. Mittlerweile hält der Flügelflitzer bei 68 Spielen und elf Toren in der Bundesliga und ist das Um und Auf im Konzept von Peter Stöger.<br />
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<strong class='bbc'>Bernhard Morgenthaler</strong><br />
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Auf der gegenüberliegenden rechten Außenbahn kam in fünf Spielen Bernhard Morgenthaler zum Einsatz. Morgenthaler, der mittlerweile eher zentral im Mittelfeld agiert, brachte es bei seinem Stammklub, der Admira, auch zu seinen ersten Bundesligaminuten. Nachdem die Admira mit Schwadorf fusionierte, kam Morgenthaler unter Walter Schachner zu keinen Einsätzen mehr. Also folgte 2009 der Wechsel zum FC Pasching in die Regionalliga Mitte. Doch auch in Pasching hielt es Morgenthaler nicht lange und so folgte bereits nach einem Jahr die Rückkehr zur Admira. Aktuell laboriert der ehemalige „U20-Held“, der zuletzt vorwiegend bei den Admira Amateuren zum Einsatz kam, an einem Knorpelschaden und die Fortsetzung seiner Karriere ist ungewiss, weshalb er derzeit in München eine Ausbildung zum „Fitlehrwart“ macht.<br />
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<strong class='bbc'>Martin Harnik</strong><br />
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Der einzige Legionär im Kader von Paul Gludovatz war Martin Harnik, der deutschstämmige Kicker von Werder Bremen. Der gebürtige Hamburger mit Grazer Vater, kam in Kanada ebenfalls zu sieben Einsätzen. Meist durfte der sprintstarke Stürmer als rechter Außenstürmer oder im rechten Mittelfeld auflaufen. Die Erwartungen an Harnik waren aufgrund eines erst kurz vor der U20-WM verheilten Mittelfußbruchs eher gering, doch Harnik glänzte speziell durch seine Geschwindigkeit und schaffte es aufgrund dieser tollen Leistungen auch in die Kampfmannschaft von Werder Bremen. Bereits in seinem ersten Bundesligaspiel konnte Harnik, kurz nach seiner Einwechslung, seinen ersten Bundesligatreffer gegen den 1. FC Nürnberg erzielen. Auch bei seinem Debüt im Nationalteam gegen Tschechien, gelang ihm direkt nach seiner Einwechselung ein Tor, weshalb er lange den Ruf als „Edeljoker“ genoss. Bei der Heim-EM 2008 gehörte Harnik - aufgrund seiner Schnelligkeit - zum Stammpersonal im Konzept von Josef Hickersberger und durfte alle drei Gruppenspiele absolvieren. Unvergessen bleiben dabei die beiden vergebenen Großchancen gegen Polen, die Harnik noch heute von diversen Fans vorgehalten werden. Nachdem Harnik bei Werder im Sturm auf zu starke Konkurrenz stieß, war man in Bremen bemüht den Teamstürmer zum Außenverteidiger umzufunktionieren. Doch weil der Versuch scheiterte, wechselte er 2009 auf Leihbasis zu Fortuna Düsseldorf in die zweite deutsche Bundesliga. Mit 13 – zum Teil sehr sehenswerten – Treffern, machte er den VfB Stuttgart auf sich aufmerksam weshalb 2010 der Wechsel nach Stuttgart folgte. Anfangs wiederum nur „Edeljoker“ erkämpfte er sich mit Fortdauer der Saison einen Stammplatz und zählt in dieser Saison nach vier Treffern in sieben Spielen sogar zu den absoluten Leistungsträgern. Im Nationalteam hält Harnik mittlerweile bei 27 Einsätzen und sechs Treffern.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Erwin Hoffer</strong><br />
<br />
Als Stürmer nominierte Paul Gludovatz lediglich Rubin Okotie und Erwin „Jimmy“ Hoffer. Der pfeilschnelle Hoffer, kam in Kanada zu sieben Einsätzen und erzielte gegen Kongo, Gambia und die USA auch jeweils einen Treffer.  Bei Rapid sollte ihm nach guten Leistungen bei den Amateuren bald ein Stammplatz in der Kampfmannschaft winken. Auch bei der Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz durfte Hoffer mitwirken, blieb aber torlos. Speziell in Kombination mit dem großen Stefan Maierhofer, glänzte „Jimmy“ und erzielte in der Saison 2008/2009 27 Tore in Österreichs Bundesliga, was schlussendlich hinter Marc Janko (39 Treffer) nur zum zweiten Platz in der Torschützenliste reichen sollte. Dank dieser außergewöhnlichen Saison folgte im Sommer 2009 der Wechsel zum italienischen Serie-A Klub SSC Napoli. Aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten konnte sich Hoffer jedoch nie in Italien durchsetzen und wurde anschließend an den 1. FC Kaiserslautern verliehen. Bei Kaiserslautern lief es dann wieder etwas besser, doch der große Durchbruch gelang trotz einiger Treffer nicht. Mittlerweile wurde er in die zweite deutsche Bundesliga zur Eintracht Frankfurt verliehen, konnte sich aber auch dort bislang nicht durchsetzen. Im Nationalteam galt Hoffer trotz mangelnder Spielpraxis immer als einer der „Lieblingsspieler“ von Didi Constantini, weshalb er mittlerweile auch bei fünf Treffern in 24 Spielen hält.<br />
<br />
<strong class='bbc'>Rubin Okotie</strong><br />
<br />
Auch für den angesprochenen Rubin Okotie verlief die Karriere nicht ganz wie gewünscht. Bei der U20-WM kam er in sieben Einsätzen auf zwei Treffer gegen die nordamerikanischen Nationen Kanada und den USA. Danach wurde er von Georg Zellhofer auch in die Kampfmannschaft der Austria integriert, kam gegen Ende vermehrt zum Einsatz und wusste speziell mit seiner Technik zu gefallen. Unter Karl Daxbacher entwickelte sich Okotie zum Stürmer Nummer 1, verletzte sich dann aber im Europacupmatch gegen Metalurgs Donezk schwer am Knie. Die Diagnose: Knorpelschaden. Nach fast einjähriger Verletzungspause und auslaufendem Vertrag bei der Austria, verlängerte er diesen - trotz vorliegendem Angebots - nicht und unterschrieb einen Vertrag beim 1. FC Nürnberg. Dort kam er über Kurzeinsätze jedoch nicht hinaus, weshalb Okotie - der vor seiner Verletzung auch schon einige Einsätze im Nationalteam verbuchen konnte - im Sommer 2011 in die belgische Liga zu VV St. Truiden verliehen wurde. In Belgien hatte er zwar bereits zwei Einsätze, eine weitere kleine Verletzung verhinderte beim abgeschlagenen Tabellenletzten aber einen Stammplatz.<br />
<br />
Dominik Knapp, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 11:08:08 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>U20-Helden: Vom Nationalteamspieler mit 200 Bundesligaeinsätzen bis hin zum Landesligisten (Teil 1)</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/nachwuchs-jugend/u20-helden-vom-nationalteamspieler-mit-200-bundesligaeinsaetzen-bis-hin-zum-landesligisten-teil-1-r488</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Wer kann sich nicht an die glorreiche Gludovatz-Elf aus Kanada erinnern? In ganz Österreich war man begeistert von dieser jungen Mannschaft, viele Fans hätten die Spieler gerne direkt in der gleichen Besetzung im A-Team spielen gesehen. Doch was wurde vier Jahre später aus den Einzelkarrieren dieser erfrischenden Fußball spielenden und jungen Truppe.</em><br />
<br />
<strong class='bbc'>Helden im Tor</strong><br />
<br />
Kaum eine Nation rotierte bei der U20-WM in Kanada so freudig im Tor wie Österreich. Paul Gludovatz nominierte den Tormann für die nächste Partie jeweils nach den Stärken des Gegners.<br />
In der Auftaktpartie gegen Kongo stand Michael Zaglmair zwischen den Pfosten und musste beim 1:1-Remis auch einmal hinter sich greifen. Seine Karriere nach der U20-WM verlief bisher nicht so erfolgreich, wie die Auftritte bei der WM versprachen. Von 2005 bis 2010 stand der junge Keeper beim LASK unter Vertrag, war dort, trotz einiger guter Spiele, speziell gegen Rapid Wien, aber zumeist nur zweite Wahl hinter Silvije Cavlina und später Jürgen Macho und brachte es schlussendlich auf 24 Bundesligaeinsätze. Derzeit steht Zaglmair 2010 beim Regionalligsten SV Horn unter Vertrag und ist dort Stammtorhüter.<br />
<br />
Während gegen Kongo noch Zaglmair im Tor stand, bekam gegen Gastgeber Kanada Andreas Lukse aufgrund seiner Größe den Vorzug gegenüber den anderen beiden Torhütern. Lukse machte seine Arbeit gut, das Spiel endete 1:0 für Österreich und Lukse blieb ohne Gegentreffer. Doch wie auch die Karriere von Zaglmair kam auch jene von Lukse bisher nicht auf Touren. Die meiste Zeit seiner Karriere stand der gebürtige Wiener bei Rapid unter Vertrag. Dort gab es jedoch kein Vorbeikommen an den deutlich erfahreneren Torhütern Helge Payer und Raimund Hedl, weshalb er immer wieder verliehen wurde, unter anderem an den DSV Leoben, Sturm Graz und die Vienna. Bei der Vienna war Lukse immerhin kurzfristig Stammspieler und kam zu 16 Einsätzen in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse. Dennoch wurde er nach einer Saison wieder abgegeben und da auch Rapid seinen Vertrag nicht verlängerte, ist Lukse seither vereinslos. Abseits seiner guten Leistungen bei der U20-WM war Lukse vor allem durch nächtliche Eskapaden mit seinem damaligen Rapid Klubkollegen Rene Gartler aufgefallen, die seine Karriere sicher nicht förderten.<br />
<br />
Im dritten Gruppenspiel der WM durfte dann schließlich auch der dritte Torhüter des Kaders ins „Gehäuse“: Bartolom&#283;j Kuru. Wie schon Lukse beendete Kuru seine Auftaktpartie ohne Gegentreffer, da Österreich den favorisierten Chilenen ein 0:0 abrang. Doch wie seine Vorgänger blieb auch Kuru einiges schuldig und konnte seinen Vorschusslorbeeren nicht gerecht werden. Der gebürtige Tscheche kam bei der Wiener Austria kaum zum Zug und wechselte schließlich zum SV Grödig. Doch auch in Grödig hingen die Trauben für den jungen Keeper zu hoch, weshalb er nach nur sechs Spielen zum slowakischen Erstligisten Dunajska Streda wechselte. Nach einer Saison in der Slowakei wechselte er schließlich, gemeinsam mit Lukse, zur Vienna, bei der er noch heute unter Vertrag steht und sich langsam zum Stammtorhüter entwickeln dürfte. <br />
<br />
Die Karrieren der jungen ehemaligen U20-WM-Torhüter kamen bislang also noch nicht in Fahrt, wobei man nicht vergessen sollte, dass alle drei mit ihren zarten 24 Jahren, gerade als Tormann, noch lange Karriereren vor sich haben könnten.<br />
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<strong class='bbc'>Helden der Abwehr</strong><br />
<br />
Wenn man von den „Helden der Abwehr“ hört, denkt man unweigerlich an einen Namen: Sebastian Prödl. Der junge Steirer war damals bei Sturm Graz aktiv und bildete bei der U20-WM gemeinsam mit Michael Madl die Innenverteidigung. Der Kapitän der U20-Mannschaft wurde in allen acht Spielen der Weltmeisterschaft eingesetzt und dank guter Leistungen von der La Gazzetta dello Sport sogar ins All-Star-Team der WM gewählt. Dank dieser hervorragenden Auftritte wurde man auch im Ausland auf den jungen Grazer aufmerksam und so wechselte Prödl, der mittlerweile Stammspieler bei Sturm Graz war, 2008 zu Werder Bremen. Auch im Nationalteam sollte Prödl von nun an zum erweiterten Kreis der Stammspieler gehören, bei der Heim-EM 2008 in Österreich und der Schweiz nahm Prödl an den beiden Gruppenspielen gegen Kroatien und Polen teil. Der 1,94 m große kopfballstarke Innenverteidiger hält mittlerweile bei 29 Spielen in der österreichischen Nationalmannschaft und gehört auch bei Werder Bremen trotz einer schweren Verletzung Anfang 2011 zum absoluten Stammpersonal in der Verteidigung. <br />
<br />
Prödls kongenialer Partner in der Innenverteidigung war Michael Madl. Madl der bei der WM vor allem durch ausgezeichnete Fitness glänzte, blieb der Sprung ins Ausland und in das Nationalteam bisher verwehrt, dennoch gehört Madl mit Sicherheit zu jenen Spielern, die mit ihrem Karriereverlauf nach besagter WM durchaus zufrieden sein dürfen. War es bei der Austria noch relativ schwer an den Stammverteidigern Bak, Schiemer und Dragovic vorbei zu kommen, so brachte er es im defensiven Mittelfeld von Wacker Innsbruck immerhin auf 21 Einsätze und zwei Treffer. Nach einem Leihjahr bei Wacker wechselte Madl im Jahr 2010 schließlich zu Wiener Neustadt. Dort gehört Madl nach dem Abgang von Frank Stronach zu den Stützen im Konzept von Peter Stöger.<br />
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Erster Ersatz für Madl und Prödl bei der U20-WM war der 1,90m große Daniel Gramann. Der Neffe des österreichischen Rekordnationalspielers Andreas Herzog, wechselte nach der U20-WM von Hartberg zu Altach in die Bundesliga. Dort sollte er mit einem sehenswerten Distanzschuss gegen Red Bull Salzburg auch sein erstes Bundesligator erzielen. Nach zwei Saisonen bei Altach wechselte Gramann zum SK Austria Kärnten. Nach dessen Zwangsabstieg blieb ihm jedoch nur der Wechsel in die zweite Liga zum SV Grödig. Was bleibt ist einerseits eine Karriere mit bisher zwei Abstiegen mit Altach und Austria Kärnten, andererseits hat der junge Verteidiger mehr als 50 Bundesligaspiele in den Beinen, die ihn für Erstliga-Klubs stets interessant machen.<br />
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Der vierte Innenverteidiger im damaligen Gludovatz-Kader hieß Thomas Pirker. Nach einer starken Saison beim FC Kärnten wurde man beim neu formierten Klub SK Austria Kärnten auf Pirker aufmerksam, der dank einer Kooperation der beiden Klubs dann erstmals Bundesligaluft schnuppern sollte. Bei der U20 WM kam Pirker nur zu zwei Kurzeinsätzen gegen Chile und die USA, seiner Karriere sollte der Auftritt dennoch Auftrieb geben. In seiner ersten Bundesligasaison kam der 1,90m große Innenverteidiger dann immerhin auf beachtliche 9 Spiele. Nach seiner durchaus erfolgreichen ersten Bundesligasaison wurde er jedoch in die zweite Liga zu Vöcklabruck aussortiert. Von Vöcklabruck ging die Reise weiter zum WAC St. Andrä, der damals noch in der Regionalliga tätig war und mit dem dann auch der erneute Aufstieg in die zweithöchste österreichische Spielklasse gelingen sollte. Doch nach nicht zufriedenstellenden Leistungen wurde er abermals in die Regionalliga zum SK Austria Klagenfurt aussortiert, bei dem der mittlerweile 24-jährige Kärntner auch heute noch spielt.<br />
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In der Außenverteidigung kamen unter Gludovatz vor allem Markus Suttner und Thomas Panny zum Zug. Suttner bestritt bei der U20-WM beide Spiele gegen Chile , zudem gegen die USA und Tschechien und wurde dabei abwechselnd auf der rechten und linken Abwehrseite eingesetzt. Bei der Wiener Austria sollte es der wendige und schusskräftige Suttner nach kleinen Anlaufschwierigkeiten dann zum Stammspieler auf der linken Abwehrseite schaffen. Mittlerweile hält Suttner bei 84 Bundesligaeinsätzen und ist damit der längst dienende Spieler im Kader der Austria. Der Sprung ins Nationalteam blieb Suttner bisher verwehrt, doch aufgrund der fehlenden Optionen hinter Christian Fuchs ist eine baldige Einberufung ins Nationalteam nicht unwahrscheinlich.<br />
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Nicht ganz so rosig verlief die Karriere von Thomas Panny. Anfangs noch Leistungsträger im U20-Kader, brach sich Panny vor dem Semifinale das Wadenbein - eine Verletzung die seine Karriere schwer beeinträchtigen sollte. Bei seinem Stammklub, dem VfB Admira Wacker Mödling kam er nach seiner Verletzung nur noch bei den Amateure in der Regionalliga zum Einsatz. Danach folgte der Wechsel zum Regionalligaklub FAC Team für Wien, bei dem es abgesehen von ein paar Kurzeinsätzen aber ebenfalls nicht wirklich rund lief. Nach einem kurzen Abstecher in die 2. Landesliga zu Wiener Neudorf folgte im Sommer 2011 der Wechsel zurück in die Regionalliga zum SC Ostbahn XI. Ein Karriereverlauf, der exemplarisch dafür steht, wie sehr eine Verletzung den Werdegang eines jungen Talents aus der Bahn werfen kann.<br />
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Ursprünglich als Mittelfeldspieler nominiert, aber ebenfalls meist in der Verteidigung (insgesamt fünf Mal) zum Einsatz gekommen ist Siegfried Rasswalder. Unter dem damaligen LASK-Trainer Panadic kam Rasswalder 2008 zu seinem ersten Bundesligaeinsatz und konnte dabei sogleich sein erstes Bundesligator erzielen. Trotz des entscheidenden Treffers, kam er in weiterer Folge nur noch selten und nach dem Trainerwechsel beim LASK von Panadic zu Lindenberger fast gar nicht mehr zum Zug in der Kampfmannschaft. Im Sommer 2010 folgte dann der Wechsel zum Regionalligisten SV Horn. Für den SV Horn reichte das Talent und er wurde prompt zum Stammspieler. Der Aufstieg in die „Heute für Morgen Erste Liga“ gelang jedoch nicht, und so ging die Reise im Sommer 2011 weiter zum SK Austria Klagenfurt in die Regionalliga Mitte.<br />
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Dominik Knapp, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 09:33:39 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Unsere Hoffnungen bei der U20-WM: Das sind Österreichs junge Legionäre - Teil 2</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/nachwuchs-jugend/unsere-hoffnungen-bei-der-u20-wm-das-sind-oesterreichs-junge-legionaere-teil-2-r273</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Unter den 21 Spielern, die Österreich gerade bei der U20 – Weltmeisterschaft vertreten, befinden sich fünf Legionäre, was nicht einmal einem Viertel des Kaders entspricht. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Nicht weniger als sieben weitere Legionäre mussten aus diversen Gründen absagen. Im zweiten Teil werden die sieben behandelt, die für die Endrunde absagen mussten.</em><br />
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<strong class='bbc'>KEINE FREIGABE</strong><br />
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„Da muss man eben mehr Zeit opfern, so etwas kann man nicht vom Büro aus erledigen. Ich habe zigtausende Kilometer abgespult, da war viel Mühsal dabei.“ Paul Gludovatz, Trainer des Erfolgteams von 2007, zeigte sich wenig zufrieden mit den Bemühungen von Trainer Andreas Heraf. Ob mehr möglich gewesen wäre, ist von außen nicht zu beurteilen. Was bleibt sind die Absagen. Neben wenigen Bundesliga-Spielern (Kainz von Sturm, Hinteregger von Salzburg) haben auch drei Legionäre keine Freigabe ihres Vereins bekommen. Dabei handelt es sich allerdings um die Top-Talente dieser Generation. Angeführt wird die Liste vom wohl größten Talent Österreichs, dem 10-fachen A-Nationalspieler David Alaba. Als er mit 17 Jahren zum jüngsten Spieler aller Zeiten im Dress der Bayern avancierte, konnte man das unglaubliche Potenzial bereits erahnen. Durch seine halbjährige Leihe bei Hoffenheim, in der er jede Spielminute am Feld stand, gelang dem gebürtigen Wiener ein gewaltiger Sprung nach vorne. Mit gerade einmal 19 Jahren darf er sich Stammspieler im österreichischen Nationalteam nennen und zahlreiche Einsätze beim deutschen Rekordmeister erwarten, was nicht zuletzt sein Einsatz im Cup untermauerte (auch wenn „Robbery“ fehlten). Beinahe genauso wichtig wäre der Einsatz des Innenverteidigers Aleksandar Dragovic gewesen, doch auch er bekam keine Freigabe von seinem Klub, dem FC Basel. Trösten kann sich der Stammspieler des amtierenden Schweizer Meisters jedoch mit der Teilnahme an der Champions League. Sollte Marc Janko (Twente Enschede) im Champions League Play-Off scheitern, wäre der Ex-Austrianer der einzige österreichische Spieler in der Königsklasse. Noch ohne Einsatz für die erste Mannschaft und trotzdem ohne Freigabe – das ist das Schicksal von Raphael Holzhauser vom VfB Stuttgart. Doch nach einer Eingewöhnungszeit, die ihm nach dem Wechsel in die erste Mannschaft gegeben wird, verspricht sich Trainer Labbadia einiges vom ehemaligen Rapidler, der sowohl auf der Spielmacherposition als auch auf der Position eines „8ers“ im zentralen Mittelfeld spielen kann.<br />
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<strong class='bbc'>VERLETZUNGSPECH ALS GRÖSSTER GEGNER</strong><br />
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Vier weitere Legionäre mussten aufgrund verschiedener Verletzungen absagen. Der tragische Held dieser Weltmeisterschaft ist Marco Djuricin. Mit großen Erwartungen nach Kolumbien geflogen, musste er noch vor dem ersten Spiel aufgrund eines Muskelfaserrisses die Segel streichen und nach Deutschland zurückkehren. Genauer gesagt in die Hauptstadt, steht der Stürmer doch bei Hertha BSC Berlin unter Vertrag. Nachdem er ziemlich genau vor einem Jahr noch mit einem Doppelpack in der ersten Runde der Zweitligasaison für Furore sorgte, ging seitdem beinahe alles schief, musste er sich doch beinahe immer mit diversen Verletzungen herumkämpfen. Sein geplanter Angriff auf ein Stammleibchen in der deutschen Bundesliga muss also wieder ein paar Wochen warten. Ebenfalls auf Einsätze in der Kampfmannschaft wartet Christoph Knasmüllner bei Inter Mailand. Auch wenn er sich nach einer langwierigen Sprunggelenksverletzung wieder am Weg der Besserung befindet, fällt es einem doch schwer zu glauben dass sich der ehemalige Bayern München – Spieler im überalteten Team der Italiener in naher Zukunft durchsetzen wird. Möglich erscheint hingegen eine Leihe in die Serie B. Zu einem stärkeren Verein ausgeliehen wurde hingegen Alexander Aschauer. Der langgewachsene Stürmer ist noch ein Jahr von RB Salzburg an den „Österreicher-Verein“ Stuttgart ausgeliehen. Sollte er in dieser Zeit überzeugen, können die Schwaben eine festgeschriebene Kaufoption ziehen. Im ersten halben Jahr brachte es Aschauer auf ausbaufähige zwei Tore für die B-Elf des VfB Stuttgart.  Der Wiener musste aufgrund von Leistenprobleme absagen. Zu guter Letzt verpasste auch noch ein Holland-Legionär die WM: Der junge Marcel Ritzmaier, vor zwei Jahren vom damaligen Bundesligaverein Austria Kärnten zu PSV Eindhoven gewechselt, hat jedoch trotzdem Grund zur Freude. Vor wenigen Wochen verlängerte der Flügelspieler seinen Vertrag vorzeitig bis 2014.<br />
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<strong class='bbc'>WAS WÄRE WENN?</strong><br />
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Nachdem es trotz aller Bemühungen nicht allzu gut für die österreichische Mannschaft aussieht, drängt sich die Frage auf: Was wäre wenn? Beinahe eine komplette Mannschaft hat für die Endrunde abgesagt, darunter absolute Schlüsselspieler. Ohne Frage hätten sich die Chancen des Teams ohne Absagen deutlich erhöht. Was tatsächlich möglich gewesen wäre? Die Beantwortung dieser Frage bleibt jedem selbst überlassen!<br />
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AlohaHe, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 16:20:31 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>Unsere Hoffnungen bei der U20-WM: Das sind Österreichs junge Legionäre - Teil 1</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/nachwuchs-jugend/unsere-hoffnungen-bei-der-u20-wm-das-sind-oesterreichs-junge-legionaere-teil-1-r270</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Unter den 21 Spielern, die Österreich gerade bei der U20–Weltmeisterschaft vertreten, finden sich fünf Legionäre, was nicht einmal einem Viertel des Kaders entspricht. Der Grund dafür ist schnell gefunden, denn nicht weniger als sieben weitere Legionäre mussten aus diversen Gründen absagen. Im ersten Teil dieser Serie werden die fünf Legionäre behandelt, die sich gerade in Kolumbien aufhalten.</em><br />
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<strong class='bbc'>DIE NEUE NUMMER 1</strong><br />
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Österreich bekam im zweiten Gruppenspiel gegen Brasilien seine Grenzen aufgezeigt. Chancenlos musste man sich mit 0:3 geschlagen geben, dennoch lebt die Chance das Achtelfinale zu erreichen. Voraussetzung dafür ist jedoch ein Sieg gegen die Ägypter, die sich im bisherigen Turnier gut präsentierten. Unter den 21 Spielern, die das erreichen wollen, befinden sich auch fünf Legionäre, von denen drei zum Stammpersonal gehören. Zu einer absoluten Entdeckung des noch jungen Turniers zählt der Tormann Samuel Radlinger, der erst durch eine Erkrankung des Stammtorhüters Philip Petermann ins Tor rutschte und seine Sache bisher tadellos löste. Mit einer starken Parade kurz vor Ende der Partie rettete der Oberösterreicher zumindest den einen Punkt im Auftaktmatch gegen Panama, gegen die starken Brasilianer war er hingegen machtlos. Der 18-Jährige wechselte im Sommer von der SV Ried, die ihn in die dritte Liga zu St. Florian verliehen hatte,  in die deutsche Bundesliga zu Hannover 96, wo er als dritter Tormann verpflichtet wurde, dort allerdings langfristig zur Nummer Eins aufgebaut werden soll. Wie schnell das gehen kann, zeigt der jetzige Stammtorhüter Ron-Robert Zieler, der vor einem Jahr ebenfalls als Nummer 3 geholt wurde. Bis dahin hütet Radlinger das Tor der zweiten Mannschaft des Vorjahresvierten der deutschen Bundesliga.<br />
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<strong class='bbc'>DIE ZWEI LEISTUNGSTRÄGER</strong><br />
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Obwohl ihm ein Torerfolg noch nicht vergönnt war, konnte Andreas Weimann doch auf ganzer Linie überzeugen. Viele Experten sehen in dem Wiener, zusammen mit Kapitän Schimpelsberger, den stärksten Feldspieler unserer U20-Mannschaft. Vor allem seine Schnelligkeit weiß der Stürmer perfekt einzusetzen und leitet so immer wieder gefährliche Aktionen ein. Vorwerfen kann man dem bald 20-Jährigen, der diesen Freitag seinen Geburtstag feiert, höchstens fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, was aber auf das gesamte Team zutrifft. Nach der Weltmeisterschaft geht es für Weimann zurück nach England zu Aston Villa. Ob er diese Saison in Birmingham spielt, bleibt jedoch abzuwarten. Es besteht die Möglichkeit einer weiteren Leihe, denn schon im Frühjahr spielte der Stürmer in der Championship, der zweiten englischen Liga, für Watford. Dort kam er zu regelmäßigen Einsätzen und konnte in 18 Spielen vier Tore beisteuern. Ebenfalls nicht aus der Startelf zu denken ist Tobias Kainz, der im Turnier noch keine Minute verpasste. Aufgrund einiger Absagen von zentralen Mittelfeldspielern bildet der Steirer zusammen mit Robert Gucher die Verbindung zwischen Defensive und Offensive. Letzte Saison wurde Kainz zum Kapitän der A-Jugend seines Vereins ernannt und feierte in der letzten Runde der vorherigen Saison sein Debüt für die Kampfmannschaft von Heerenveen. Da sich der 18-Jährige in der holländischen Liga sehr wohl fühlt und gute Chancen sieht weitere Einsätze in der ersten Mannschaft zu bekommen, hat er vor knapp einem Monat seinen auslaufenden Vertrag um zwei Jahre verlängert.<br />
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<strong class='bbc'>DER JÜNGSTE UND DER NACHNOMINIERTE</strong><br />
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Auch wenn Kevin Stöger bei dieser Weltmeisterschaft noch zu keinem Einsatz kam, ist sein großes Talent unbestritten. Der erst 17-Jährige hat im Mai seinen ersten Profivertrag beim VfB Stuttgart unterschrieben, genau so wie sein Teamkollege Raphael Holzhauser, über den im zweiten Teil berichtet wird. Als Höhepunkt seiner jungen Karriere kann man die Auszeichnung zum besten Spieler des Mercedes-Benz-Cups sehen, haben das vor ihm doch klingende Namen wie Mesut Özil, Mario Gomez oder Manuel Neuer geschafft. Seinen Doppelpack für den VfB Stuttgart im Vorbereitungsspiel gegen Brackenheim wird der Oberösterreicher wohl ebenfalls nicht so schnell vergessen. Als fünfter Legionär hat es Radovan Mitrovic buchstäblich in letzter Sekunde ins Team geschafft, da er für den verletzten Djuricin nachnominiert wurde. Gegen Brasilien durfte er sich eine Halbzeit lang beweisen, konnte die Niederlage jedoch auch nicht verhindern. Der 19-Jährige steht in der Eredivisie unter Vertrag. Nachdem der Doppelstaatsbürger (Österreich und Serbien) letzte Saison noch von Heerenveen in die zweite Liga zum FC Emmen verliehen wurde, wechselte der Flügelstürmer, der von vielen als schwieriger Charakter beschrieben wird, zum FC Utrecht, um dort einen Neuanfang zu wagen.<br />
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Die Legionäre, die aus diversen Gründen nicht an der Endrunde teilnehmen können, werden im zweiten Teil behandelt.<br />
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AlohaHe, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 21:20:03 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title><![CDATA["Ab heute beim U20-Team" - Österreichs Rohdiamanten brennen auf das erste Spiel gegen Panama!]]></title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/nachwuchs-jugend/ab-heute-beim-u20-team-oesterreichs-rohdiamanten-brennen-auf-das-erste-spiel-gegen-panama-r213</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Wenn man die privaten Facebook-Seiten österreichischer Jungstars durchstöbert, findet man heute immer denselben Pinnwandeintrag: „Ab heute beim U20-Team!“ Am 29.Juli beginnt die U20-Weltmeisterschaft in Kolumbien und Andreas Herafs Team brennt bereits auf die Partien gegen Brasilien, Ägypten und Panama.</em><br />
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Für die ÖFB-Auswahl wird es erstmals am 29.Juli gegen den Underdog aus Panama ernst. Das Team aus Mittelamerika ist eine der großen Unbekannten des WM-Turniers: Bei der U20-CONCACAF-Meisterschaft im vergangenen Frühjahr (die auch als Qualifikation zur U20-WM dient) schaffte es das Team als zweites von drei Teams durch die Vorrunde, nachdem man zwar Surinam mit 3:0 besiegte, danach aber mit 0:2 gegen die USA verlor. Im Viertelfinale gab es einen 2:0-Sieg über Honduras, im Halbfinale jedoch eine 1:4-Niederlage gegen den späteren Sieger Mexiko und im Spiel um Platz 3 verlor Panama das Elfmeterschießen gegen Guatemala. Das Team stellt voraussichtlich vier Legionäre, wovon zwei in Uruguay, einer in Spaniens vierter Spielklasse und einer bei Slavia Prag spielen. Stammspieler in ihren Klubs sind die Legionäre der Panamaer jedoch allesamt keine. Der Star des Teams ist Angreifer Cecilio Waterman, der in Uruguay bei CA Fenix sein Geld verdient, den Sprung in die erste Elf aber noch nicht schaffte. Bei der U20-CONCACAF-Meisterschaft war Waterman mit vier Treffern aus fünf Spielen, nach Joel Campbell aus Costa Rica, der zweitbeste Torschütze des Turniers.<br />
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<strong class='bbc'>FÜNF LEGIONÄRE IM ÖFB-TEAM</strong><br />
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Österreich reist mit fünf Legionären nach Kolumbien, drei davon kämpfen um den Sprung in die Kampfmannschaft deutscher Bundesligaklubs: Marco Djuricin möchte 2011/12 bei Hertha BSC Berlin weitere Sprossen auf der Karriereleiter erklimmen, Torhüter Samuel Radlinger ist die aktuelle Nummer Drei im Kasten von Hannover 96 und Kevin Stöger durfte bereits 17jährig in der B-Elf des VfB Stuttgart debütieren. Hinzu kommt Holland-Legionär Tobias Kainz (18), der bereits einen Einsatz in der Kampfmannschaft des SC Heerenveen bekam und der wohl größte offensive Hoffnungsträger des Teams, Andreas Weimann von Aston Villa. Der erzielte im Zuge eines halbjährigen Leihgeschäfts vier Tore für den Watford FC, wird aber 2011/12 wieder für „Villa“ auflaufen. Immerhin wurde Aston Villa bisher nicht auf dem Transfermarkt aktiv, wodurch Weimanns Chancen auf Einsätze im Laufe der Premier-League-Saison vorerst intakt sind, auch wenn man davon ausgehen muss, dass Aston Villa die zuletzt geflossenen Millionen für Ashley Young noch weiterinvestieren wird.<br />
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<strong class='bbc'>BUNDESLIGAKLUBS STELLEN TALENTE AB</strong><br />
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Nach langem Hickhack stellte auch Red Bull Salzburg seine Rohdiamanten frei – mit Ausnahme von Martin Hinteregger, mit dem Ricardo Moniz fix in seiner Startelf plant. Georg Teigl, Marco Meilinger und Daniel Offenbacher werden das Team ebenso unterstützen, wie Sturms Meisterkicker Christian Klem und Mattersburgs Patrick Farkas, der der einzige Spieler des U20-WM-Kaders ist, der bei einem Klub der höchsten Spielklasse ein Fixleiberl genießt. Die Wiener Austria stellte Emir Dilaver und Amateur-Verteidiger Lukas Rotpuller ab, Rapid schickt den Teamkapitän Michael Schimpelsberger ins WM-Rennen und auch der einstig erfolgreiche Nachwuchsnationaltrainer Paul Gludovatz trägt seinen Teil zu einem erfolgreichen U20-Turnier bei: Er stellt Marcel Ziegl und Robert Zulj von der SV Ried ab.<br />
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<strong class='bbc'>OHNE ALABA UND DRAGOVIC</strong><br />
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Die noch spielberechtigten Stars des österreichischen Teams wurden von ihren Klubs leider nicht freigestellt: David Alaba steht bereits mit mehr als einem Bein in der ersten Elf des FC Bayern München, scorte im Ligapokal gegen Mainz, überzeugte zuletzt Trainer Jupp Heynckes, der den 19jährigen als baldigen Fixstarter sieht. Auch in der Schweiz startete die Saison bereits wieder und so ist auch Innenverteidiger Aleksandar Dragovic im Einsatz für seinen Verein, den FC Basel. Nachdem der elffache A-Teamspieler seit seinem Wechsel von der Austria ins „Joggeli“ nur ein Spiel verpasste, ansonsten immer über 90 Minuten durchspielte, kam es für Basel-Trainer Thorsten Fink nicht in Frage Dragovic nach Kolumbien fliegen zu lassen. Zudem fahren Gladbach-Legionär Bernhard Janeczek und Stuttgarts Raphael Holzhauser nicht mit zur Weltmeisterschaft. Als Stichtag gilt der 1.Jänner 1991, wodurch wieder einige Top-Talente aus dem Pool der möglichen Spieler fallen. Für Kicker wie Christopher Dibon (Admira), Christopher Drazan (Rapid) oder Daniel Royer (Ried), ist die diesjährige U20-WM das erste Turnier dieser Altersklasse, an dem sie aufgrund ihres Alters nicht mehr teilnehmen dürfen.<br />
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<span style='color: #0000FF'><strong class='bbc'>Torhüter:</strong></span> Philip Petermann (SC/ESV Parndorf), Samuel Radlinger (Hannover 96), Christoph Riegler (SKN St.Pölten)<br />
<span style='color: #0000FF'><strong class='bbc'>Abwehr:</strong></span> Emir Dilaver (FK Austria Wien), Lukas Rath (SV Mattersburg), Lukas Rotpuller (FK Austria Wien), Michael Schimpelsberger (SK Rapid Wien), Richard Windbichler (Admira), Marcel Ziegl (SV Ried)<br />
<span style='color: #0000FF'><strong class='bbc'>Mittelfeld:</strong></span> Patrick Farkas (SV Mattersburg), Robert Gucher (SV Kapfenberg), Tobias Kainz (SC Heerenveen), Christian Klem (SK Sturm Graz), Marco Meilinger, Daniel Offenbacher, Georg Teigl (alle Red Bull Salzburg), Daniel Schütz (FC Wacker Innsbruck)<br />
<span style='color: #0000FF'><strong class='bbc'>Angriff:</strong></span> Marco Djuricin (Hertha BSC Berlin), Kevin Stöger (VfB Stuttgart), Andreas Weimann (Aston Villa FC), Robert Zulj (SV Ried)<br />
Betreuerteam: Andreas Heraf (Trainer), Goran Djuricin (Co-Trainer), Norbert Razenböck (Tormanntrainer), Walter Konir (Teammanager)<br />
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<strong class='bbc'>abseits.at wird ausführlich von der U20-Weltmeisterschaft in Kolumbien berichten! Beachte bitte auch unsere eigens für die U20-WM angefertigte Artwork-Reihe, handgezeichnet von unserem Art Director Michael Magpantay!</strong><br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 11:18:40 +0000</pubDate>
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	</item>
	<item>
		<title>38 Spieler - der lange Weg bis Kolumbien</title>
		<link>http://www.austriansoccerboard.at/index.php/page/index.html/_/fussball-national/nachwuchs-jugend/38-spieler-der-lange-weg-bis-kolumbien-r26</link>
		<description><![CDATA[<em class='bbc'>Andreas Heraf nominierte heute den ersten Kader, der sich in einem Trainingslager in Malaga, Spanien für die U20-Weltmeisterschaft in Kolumbien empfehlen darf. Vorerst stehen 24 Stars und Sternchen im Kader des WM-Starters, aber 14 weitere Spieler stehen auf der Warteliste und erhoffen sich ebenso realistische Chancen auf die WM-Teilnahme.</em><br />
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<strong class='bbc'>STARS NOCH OFFEN</strong><br />
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Die beiden prominentesten Spieler sind vorerst nicht mit dabei: David Alaba von der TSG 1899 Hoffenheim und Aleksander Dragovic vom FC Basel werden in Malaga fehlen. Andreas Heraf hofft jedoch, dass seine beiden Leithammel noch zum Team stoßen werden. Ebenfalls noch nicht dabei: Inter-Mailand-Legionär Christoph Knasmüllner, der vorerst noch verletzt ausfällt. Auch LASK-Mittelfeldspieler Georg Trauner und Alexander Aschauer, mittlerweile eine Stütze in der B-Elf des VfB Stuttgart laborieren an Verletzungen, die jedoch bis zum Turnierstart Ende Juli auskuriert sein sollten.<br />
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<strong class='bbc'>VIELVERSPRECHENDE LEGIONÄRE</strong><br />
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Mit Legionären geizt das Team von Andreas Heraf dennoch nicht: Große Hoffnungen ruhen etwa auf Marco Djuricin, der nach einem fulminanten Saisonstart bei Deutschlands Zweitligameister Hertha BSC nach und nach ins zweite Glied rutschte und zuletzt nur in der Regionalliga zum Einsatz kam. Selbiges gilt für Andreas Weimann, der zuletzt von Aston Villa an den FC Watford ausgeliehen wurde. Von der schweren Verletzung, die Weimann im Europa-League-Auswärtsspiel gegen Rapid erlitt, ist keine Rede mehr: Der England-Legionär zeigte in Watford durchaus ansprechende Leistungen, erzielte vier Saisontore und bekam endlich die Spielpraxis, die er schon lange dringend notwendig hatte. Eine weitere Stütze in Herafs Team ist der 18jährige Raphael Holzhauser, der zuletzt in der Amateurelf des VfB Stuttgart regelrecht explodierte: Alleine in den letzten sechs Wochen traf der Mittelfeldmann viermal und empfiehlt sich damit schon sehr früh für einen Platz in Stuttgarts Kampfmannschaft, der nach deren verkorkster Saison durchaus in Reichweite ist.<br />
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<strong class='bbc'>HELDEN (?) AUS DER ZWEITEN REIHE</strong><br />
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Einige Talente, die es bereits früh ins Ausland zog, um die Fußballwelt zu erobern, standen bisher noch nicht so stark im Rampenlicht, wie die oben Genannten. Doch auch Spieler wie Bernhard Janeczek, der bei den Amateuren von Borussia Mönchengladbach trotz großen Potentials noch nicht regelmäßig zum Zug kam, oder der erst 17jährige Kevin Stöger, der bisher sechsmal für die Amateure des VfB Stuttgart - mittlerweile einer echten Österreicherfiliale in Deutschlands 3.Liga - stürmen durfte, sollen dem Juniorennationalteam in Kolumbien helfen. Zudem fahren mit Tobias Kainz (SC Heerenveen), Radovan Mitrovic (FC Emmen) und Marcel Ritzmaier (PSV Eindhoven) drei Holland-Legionäre mit nach Malaga.<br />
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<strong class='bbc'>AUSLAGE FÜR BUNDESLIGA-JUNGPROFIS</strong><br />
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Für die Klasse im Team der Österreicher sollen die zahlreichen Legionäre sorgen. Ebenfalls für Klasse, aber auch die notwendige Masse sorgen jedoch neun Spieler mit Erfahrung in der heimischen Bundesliga, dazu sieben Akteure aus der Ersten Liga oder einer Regionalliga. Die prominentesten Hoffnungen des Teams: Rapids Michael Schimpelsberger, die Rieder Marcel Ziegl und Peter Zulj, Salzburgs Senkrechtstarter Martin Hinteregger und Mattersburgs Fixstarter Patrick Farkas, der übrigens der Einzige im aktuellen 24-Mann-Kader ist, der erstklassig spielt und bei seinem Klub ein Stammleibchen hat.<br />
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<strong class='bbc'>JUNGE SAMBATÄNZER</strong><br />
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Ganz anders dürfte die Ausgangsposition bei unseren Gegnern aussehen: Panama und Ägypten sind die größeren Unbekannten als das Hammerlos Brasilien - das aber auch als Unbekannte einzustufen ist. Mit Zé Eduardo steht bei den Kickern vom Zuckerhut vorerst nur ein einziger Legionär im Kader. Und selbst er bestritt für den FC Parma erst eine Pflichtspielminute. Der Star des Teams und wohl des gesamten Turniers ist unbestritten Neymar, das Enfant Terrible des FC Santos, für den er bereits 27 Ligatore in 64 Einsätzen erzielte. Sogar im brasilianischen A-Nationalteam zeigte Neymar bereits seine Klasse: Erst drei Einsätze, dafür ein Tor bei seinem Debüt gegen die USA und ein Doppelpack gegen Schottland. Zwar haben auch Neymars Teamkollegen noch nicht den Sprung ins Ausland geschafft, jedoch sind viele von ihnen bei ihren Klubs in Brasilien bereits Stammspieler: Danilo da Silva ist auf der rechten Abwehrseite des FC Santos gesetzt, Alex Sandro auf der linken. Mit Casemiro und Lucas verfügt Brasiliens U20-Team über das zentrale Mittelfeld des FC Sao Paolo, dazu mit Gabriel von Cruzeiro Belo Horizonte über eines der größten Torhütertalente des Landes. Mit hochtrabenden Verträgen kann (noch) keiner dieser Jungs aufwarten. Und dennoch könnte dieser Gegner unangenehmer und flexibler nicht sein.<br />
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Im Laufe der nächsten Wochen, bis hin zum Start der U20-Weltmeisterschaft wirst du auf abseits.at ausführlich über das ÖFB-U20-Team und seine Gruppengegner informiert!<br />
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Daniel Mandl, abseits.at]]></description>
		<pubDate>Tue, 17 May 2011 14:52:33 +0000</pubDate>
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